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Mindoro/Sabang

Die Insel Mindoro (span. Goldmine) liegt südwestlich von Luzon (Hauptinsel mit Manila). Die Küstengebiete sind bewohnt, im bewaldeten und gebirgigen Landesinneren leben nur wenige Stämme. Fischfang, Reisanbau und Kokosplantagen sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Bereiche auf der Insel.
Von Manila geht es mit dem Auto nach Batangas. Batangas, im Südwesten Luzons hat einen großen Hafen. Von hier aus geht es mit der Passagierfähre nach Puerto Galera oder direkt nach Sabang. Sabang verfügt nicht über einen Hafen, aber eine sehr schöne geschützte Bucht. Die Auslegerboote können bei ruhiger See und tidenabhängig oft bis an den Strand fahren.
Für den Transfer von Manila nach Sabang muss man mit gut fünf Stunden rechnen. Es kann aber auch schneller gehen. Von Köln, via Frankfurt und Hongkong haben wir es bisher immer in 24 Stunden geschafft.
Sabang hat eigentlich nicht viel zu bieten. Viele Kneipen, zwei Discos, ein paar Läden und viele Straßenhändler. Lokale können wir im Ort eigentlich nur Lucky "(geht hin, der Besitzer sieht wirklich aus wie Lucky Luke), bei dem man neben einer hervorragenden philippinischen Küche auch Leberwurst, Spätzle und andere deutsche "Spezialitäten" und das Sabang Inn. Das Sabang Inn war noch vor einigen Jahren nur eine Bude. Damals hatte es Flair. Jetzt hat man ein großes Haus gebaut und betreibt unten drin eben das Sabang Inn. Es wirkt seitdem irgendwie lieblos - trotzdem, es ist unbedingt empfehlenswert. Supergutes, einheimisches Essen und dann zu Preisen über die man erst gar nicht nachdenken braucht. Versucht mal Pancit Bihun, am besten so wie es die Einheimischen essen.
Eine der Haupteinnahmequellen neben dem Tauchen sind leider die vielen Mädchen. Das sollte man wissen und da muss man dann auch durch. Wir hatten noch nie Probleme mit den Mädles, eher mit den Mackern. Trotzdem kann man mit Kindern nach Sabang.
Eine bestimmte Art von Frauen sollte man auf Sabang aber unbedingt genießen, die Masseurinnen. In letzter Zeit haben auch einige Salons aufgemacht. Eine Stunde Ganzkörpermassage richtet einen wieder auf. Man wird vom Scheitel bis zur Fußsohle durchgeknetet und dies für deutlich unter 10 Euro.

1974 erklärte die UNSECO das Gebiet um Puerto Galera zum Forschungszentrum und die Riffe zum Schutzgebiet. Seitdem werden die Naturschutzgebiete in Puerto Galera überwacht.
Man kann ganzjährig tauchen, wobei März bis Oktober die beste Zeit ist, wir lieben es im Mai dort zu sein. Das Tauchen ist vielfältig. Es gibt alles, vom einfachen Tauchgang für Anfänger bis zum Extremtauchen in starken Strömungen und großen Tiefen. Für die Makrofotografie ist das Gebiet ein Paradies, aber es gibt auch größere Fotomotive, dazu Korallen, Gorgonien, Tonnenschwämme und Peitschenkorallen. Großfisch ist allerdings eher selten. Aber mächtige Barrakudas oder einen Adlerrochen kann man schon mal begegnen.
Wir waren jetzt zehnmal auf Mindoro. Jedes mal in Sabang und immer im "Garden of Eden". Gebucht wird immer bei Cocktail Divers direkt und bisher hat alles prima geklappt.

Hier gibt es eine Tauchplatzbeschreibung zum download ca. 300 kB